KIELER WEINKONTOR · Holtenauer Straße 96 · Tel 04 31 / 5 93 30 28 · Di – Fr 11 – 19 Uhr · Sa 11 – 16 Uhr

Italien

Die Rebsorten

Die weißen Sorten

Die roten Sorten

Die weißen Sorten

Pinot Grigio

Der auch Grauburgunder oder Ruländer genannte Pinot Grigio ist mit seiner graurosafarbenen Schale ein direkter Abkömmling einer der ältesten Rebsorten der Welt, des Pinot Noir (Spätburgunder). Gleichwohl in fast ganz Italien verbreitet, eroberte die wiederstandsfähige, nach tiefgründigen Böden verlangende Rebe hauptsächlich den Nordosten: Venetien und Friaul. Der leichte, strohgelbe Wein ist mit seinem zarten, angenehmen Duft nicht nur zum Liebling der hiesigen Restaurant-Besucher geworden, sein voller und harmonischer Geschmack, seine feine Würze bei wenig Säure haben ihn zu einem der populärsten, italienischen Weine überhaupt aufsteigen lassen.

Vernaccia di San Gimignano

Schon seit dem 13. Jahrhundert ist der Wein von den Hügeln von San Gimignano berühmt und er war auch der Erste, dem 1966 das DOC-Prädikat (inzwischen auch DOCG) zuerkannt wurde. Michelangelos beschrieb den klaren und in hellem Goldgelb leuchtenden Wein mit den poetischen Worten: „Es ist ein Wein, der küsst, beißt, sticht und liebkost.“ Sicherlich Ausdruck für das wunderbare, absolut harmonische Zusammenspiel des feinen, aber intensiven Bukett mit Anklängen von Blütenduft aber auch dem besonderen Geruch des Feuersteins und dem frischen bis rassigen Geschmack, herb, nuancenreich und typischen zarten Bitterton im Abgang

Trebbiano
Cortese
Tocai
Prosecco

Die roten Sorten

Sangiovese

Italiens am weitesten verbreitete und wahrscheinlich älteste rote Traube ist auch die beste Sorte und somit der Star seines Landes. Besonders in seiner Heimat, der Toskana, stellt der Sangiovese mit seinen zahlreichen Spielarten (Mutationen/Klone) die Basis für so berühmte Weine wie den Chianti (Sangiovese grosso), Vino Nobile di Montalcino (Prugnolo nobile) und den Brunello (Brunello). Das von saftig kirschrote bis zum granatrot variierende „Blut Jupiters“ (lat.:sangius jovis) lebt von dem wirkungsvollen Zusammenspiel seiner lebendigen Säure und den feingliedrigen und seidigen Tanninen. Im ausdrucksvollen Duft, der den besonderen Reiz des facettenreichen Weines ausmacht, finden sich je nach Sorte, Ausbau und Boden, Aromen von Himbeeren, Wildkirschen, Pflaumen und Veilchen und vielerlei Gewürze bis zu Rauch, Erde, Eiche und Süßholz. Einfache, junge Sangiovese überzeugen gerne durch ihre Fruchtigkeit, ältere, holzfassgereifte Tropfen zählen zu den ganz Großen dieser Welt.

Nebbiolo

Wie Perlen einer Kette reihen sich die DOC-Anbaugebiete des Nebbiolo besonders im Norden des Piemont aneinander. Doch der große Barolo, gefolgt von dem zu unrecht „kleiner Bruder“ genannten Barbaresco, verhalf dem Piemont zu seinem internationalen Prestige als erstklassige Rotweinregion. Sein Name, von nebbia, italienisch Nebel, weist auf die späte Lese hin. Auch sonst ist die kleinbeerige Traube anspruchsvoll und fordert ebenso gute, warme Lagen wie gehaltvolle Böden. Bei entsprechender Lagerung besticht der edle Tropfen mit der mächtigen Tanninstruktur und den lebhaften rubin- und granatroten Reflexen, mit einem geschmeidigen, samtartigen und noblen Geschmacksbild oft mit einem angenehmen Mandelton. Das vielschichtige Bukett duftet dabei nach Himbeeren, Rosen, Teeblättern, Gewürzen und Teer.

Barbera
Corvina
Nero d’Avola
Brachetto